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 Frühling im Kräutergarten minimieren

Frühling im Kräutergarten

 

Wenn der April in den Frühlingsmodus umschaltet, dann erwacht auch unser  Kräuterbeet.

Der Rosmarin blüht (zumindest der in der Kräuterspirale auf der Obstwiese), zart kommt

unser Liebstöckel zum Vorschein und das Bohnenkraut oder der Thymian duftet durch den ganzen Garten beim Darüberstreichen.

Damit haben wir auch schon unsere Zutaten für unser Kräutersalz.

Bitte die frischen Kräuter „zärtlich" trocknen, fein mahlen und in ein gut verschlossenes Glas abfüllen.

Ich gebe zu, daß ich die vorgenannten Kräuter bereits im Herbst getrocknet und gut gemischt,

Im Verhältnis zwei Teile Rosmarin und je einen Teil der anderen Kräuter abgefüllt hatte.

Wenn ich dieses Glas öffne, ist das Aroma dieser Kräuter immer wieder wunderbar.

Zum fein Mahlen nehme ich unsere alte Kaffeemühle. Das geht prima und ist vom Mahlgrad so fein, dass es durch einen Streuer rieselt.

Mein Kräuteranteil im Salz ist ein Teil der bereits gemischten Kräuter auf zehn Teile Salz.

Und, wenn Sie jetzt das Salz und die Kräuter in einen Streuer füllen, haben Sie das schönste, weil selbstgemachte,

Kräutersalz der Welt, das insbesonders eines  meiner liebsten Frühlingsgerichte würzt.

Es ist ein gutes Butterbrot mit frischen Radieschen und meinem Schnittlauch, auch gerne mit der Blüte……..

Dazu wünschen wir Ihnen guten Appetit.

Peter und das OGV Team


 In der ruhigen Zeit minimieren

In der ruhigen Zeit…

Im Dezember ruht die Gartenarbeit überwiegend. Zeit sich Gedanken zu machen was im nächsten Gartenjahr getan werden kann. Im Focus stehen derzeit bienenfreundliche Pflanzen. Auch das umgestalten von „Steinwüsten“ und Rasenflächen trägt zur Biodiversität bei. Es muss nicht der ganze Garten sein, auch kleine Ecken und Flächen im Garten helfen der Insektenwelt zum Überleben.
Aus diesem Grund möchten wir auf einige Informationsquellen des Landesverbandes, in dem wir als OGV Haibach Mitglied sind, aufmerksam machen. Auf den Internetseiten findet man zu nahezu allen Themen Hinweise und Merkblätter. Weiterhin wurde ein neuer Bereich ins Leben gerufen, „Vielfaltsmacher“, der sich u. a. speziell mit Blühflächen, Blumenwiesen und Blumenrasen beschäftigt. Auf den Seiten können sie Informationen und Fibeln anfordern.

https://www.vielfaltsmacher.de/

https://www.vielfaltsmacher.de/category/vielfaltsgarten/infomaterial/

https://www.vielfaltsmacher.de/wp-content/uploads/2020/11/Vielfaltsmacher-Fibel_FINAL.pdf

http://www.gartenbauvereine.org/fachinformationen-2/

http://www.gartenbauvereine.org/fachinformationen-3/gaertnerwissen/

Wenn man gefallen an den Informationen hat kann man sich auch in der ruhigen Zeit darüber Gedanken machen, ob man mit einer Mitgliedschaft beim OGV Haibach, die Arbeit des Landesverbandes und unseres Vereins fördern und unterstützen möchte.


 Tipps für den Spätherbst und Winter minimieren

Tipps für den Spätherbst und Winter:

 

* Nach dem Laubfall ist die beste Zeit nach Misteln auf den Obstbäumen zu

schauen. Entfernen Sie diese Pflanzen rigoros, denn sie nehmen den Bäumen

Kraft für ein gesundes Wachstum. Misteln stehen nicht unter Naturschutz.

 

* Bei leichten Böden ist als Winterschutz im Garten eine Gründüngung von

Vorteil. Sie bedeckt die Beete und kann im Frühjahr mit Grabegabel oder

Sauzahn“ gelockert und gelüftet werden.

Bei schweren Böden ist das Umgraben empfehlenswert. Die Schollen können

den Winter über durchfrieren und aufgeschlossen werden.

 

* Gemüsesorten wie Rosenkohl, Grünkohl, Lauch, Spätwirsing und Feldsalat,

die weniger frostempfindlich sind, können einfach mit Vlies geschützt

werden. Es ist allerdings ratsam diese Beete bei Kahlfrösten zu leeren, da

sie sonst unter Erfrierungen leiden.

 

* Wenn Sie Gemüse im kühlen Keller lagern ist besonders auf Schimmel zu

achten. Eine wöchentliche Kontrolle und Lüftung sind gut, um jedem

Schaden vorzubeugen. Untererdkohlrabi, Karotten und rote Bete lagern gut

in einem Sandbett. Kohlköpfe, Zuckerhut und Chinakohl können mit Strunk

kopfüber aufgehängt werden. Die äußeren Blätter werden zwar welk und

dürr, aber das Innere bleibt unversehrt bis in den Februar hinein. Sie können

das Gemüse in Zeitungspapier gewickelt auch aufrecht in eine Kiste stellen.

 

* Blanchiertes oder fertig gegartes Gemüse eignet sich auch zum Einfrieren.

Sie sparen den Platz im Keller, falls es dort nicht kühl genug ist.

 

* Sie können im Winter auch frisches Grün auf der Fensterbank ernten.

Ganz unproblematisch gedeiht Kresse auf feuchtem Küchenkrepp in wenigen

Tagen. Spezielle Samenmischungen und passende Gläser für die Keimung

gibt es mit Anleitungen in jedem Gartencenter. Die Sprossen sind je nach

Sorte sehr vitamin- und mineralstoffreich und ergänzen so den Speisezettel.

 

* Gartengeräte säubern und einölen; Nistkästen leeren und ebenfalls reinigen.

 

* Äpfel und Birnen stets mit dem Stiel nach oben lagern, so wie sie auch am

Baum hingen. Späte Sorten kommen im Lager nach hinten und die frühen

Sorten nach vorne. Auch hier immer wieder den Bestand kontrollieren und

den Obstkeller lüften.

 

* Vogelfuttersäulen und Futterhäuschen, geschützt gegen Katzen, anbringen,

damit unsere gefiederten Gartenhelfer bei starkem Frost eine Futterquelle

kennen.

 

* Alle empfindlichen Stauden und Rosen mit Winterschutz versehen. Den Fuß

dieser Pflanzen z.B. mit Reisig abdecken. Vlies, Noppenfolie, Stroh usw.

finden dafür ebenfalls Verwendung.

 

* Den Blumengarten nicht blitzblank säubern, sondern alle samentragenden

Stängel auf den Beeten als natürliches Winterfutter für Vögel belassen.

 

* Im Garten eine „wilde Ecke“ mit Grünabfällen und Laub dulden, damit Igel

ein Winterquartier finden und evtl. heimisch werden. (Schneckenvertilger!)

 

* In neuen Samenkatalogen und Gartenzeitschriften blättern und sich auf das

nächste Frühjahr freuen!

 

Text: Gerlinde Wagner


 Unser Hinweis für den Herbst minimieren

Unser Hinweis für den Herbst
 

Der Herbst hält Einzug und mit ihm die letzten Ernten vor dem Winter.  Im Allgemeinen war es ein gutes Erntejahr für Obst. Auch bei den Äpfeln, mit den jährlich wechselnden Erträgen, gab es eine gute Ernte. Es konnte viel Apfelsaft und Most für Apfelwein aus dem eigenen Obst gewonnen werden. Zu wissen wo ein Nahrungsmittel wächst und wie es hergestellt wird ist heutzutage nicht immer einfach. Umso leichter ist es  von seiner eigenen Wiese die Äpfel umweltfreundlich und frei von Fremdstoffen zu verwerten. Dessen sollte wir uns bewusst werden und unseren Streuobstwiesen mehr Wertschätzung und Pflege zukommen lassen!
Die Witterung mit einhergehender Trockenheit macht den Bäumen zu schaffen. Auch in diesem Jahr sind einige Bäume regelrecht zusammen gebrochen.
Jetzt ist Zeit sich über Neupflanzungen auf der Wiese oder im Hausgarten Gedanken zu machen. Wir brauchen rechtzeitig „Nachwuchs“ für die vielen alten Bäume in unserer Landschaft.
Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt um junge Bäume zu pflanzen.
Haben die Bäume ihr Laub abgeworfen, kommt eine sich immer mehr verbreitende Pflanze zum Vorschein: die Mistel. In den letzten Jahren tritt sie verstärkt in unserer Gegend auf und schwächt die Bäume noch mehr. Auch in unserer Gemeinde ist ein Ausbreiten der Mistel unbedingt zu verhindern. Bisher wurden wir noch weitestgehend verschont. Frühzeitiges und fachgerechtes eingreifen ist wichtig und erforderlich, um den Baum zu schützen und einer weiteren Verbreitung vorzubeugen.
Ein Appell ergeht an alle Besitzer von Streuobstwiesen: Achten sie auf die richtige Baumpflege!
Idealerweise kann man diese im Frühjahr durchführen. Eingriffe und Schnittstärke sollte man individuell am Baum beurteilen. Aufgrund der meist starken Erträge in diesem Jahr, sollten die Bäume auf abgeknickte und stark hängende Äste geprüft werden. Grundsätzlich eher weniger schneiden, da durch die Alternanz, im nächsten Jahr, meist mit einem schwächerem Obst Behang und stärkerem Wachstum zu rechnen ist. Hier spielen aber Sorte, Standort und Baumeigenschaften auch eine große Rolle.
Weitere Informationen zu Streuobst, Sortenwahl und Mistel, erhalten sie auf den nachfolgenden Links
und bei unseren Fachleuten im Verein.

Streuobst allgemein:

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/streuobst-erhalten-pflegen-nutzen_lfl-information.pdf

Obstbäume und Sortenempfehlungen:

https://www.gartenbauvereine.org/Gaertnerwissen/Obstbaeume_fuer_den_Hausgarten.pdf

https://www.kv-gartenbauvereine-ab.de/pdfs.html

Misteln:

https://www.nidda.de/sv_nidda/Leben in Nidda/Umwelt - Klima - Abfall/Natur- und Umweltschutz/Misteln und Obstb%C3%A4ume/


Text: Claus Hofmann

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Herbstzeit ist Pflanzzeit:

Obstgehölze, auch für den Hausgarten, können bei unserem Ehrenvorsitzenden Otmar Seidel, Tel. 60785 bestellt werden.

Herr Seidel berät Sie bei der Auswahl über Sorte und Standort und gibt ihnen Informationen und Tipps zu Pflanzung und Pflege ihrer Obstbäume und Streucher.


 Tipp zur Baumpflege - Mistel minimieren

   

Tipp zur Baumpflege

In der jetzt Laublosen Zeit der Obstbäume kann man die grüne Mistel  erkennen. In der Regel findet man sie an Apfelbäumen, weniger an Birne und anderen Obstarten. Die Verbreitung nimmt in den letzten Jahren zu. Dies hängt unter anderem auch mit Klimaerwärmung und einer schlechten Kronenpflege zusammen. Die Mistel steht nicht unter Naturschutz, wie oft noch behauptet wird.
Einmal im Baum vorhanden verbreitet sie sich immer weiter und entzieht dem Baum Näherstoffe. Ohne Eingriff nimmt die Verbreitung im Baum zu und kann im schlimmsten Fall zum Absterben des Baumes führen. Aus diesem Grund ist es wichtig die Mistel möglichst frühzeitig aus dem Baum zu entfernen. Dadurch bleibt der Baum Vital und die Ausbreitung und ein Übergriff auf andere Bäume wird verhindert.
Ein abschneiden des Astes mindestens Handbreit, besser 20-50 cm, hinter der Mistel sollte auch die Wurzelausläufer mit entfernen. Ist das nicht möglich, weil die Mistel zu weit innen an einem Leitast ist, hilft nur ein bündiges Abschneiden der Mistel. Durch die Wurzelausläufer wird die Mistel erneut wieder austreiben. Durch wiederholendes Abschneiden im nächsten Jahr kann die Mistel irgendwann absterben. Zumindest verhindert man dadurch aber die Ausbreitung und Vermehrung gut als möglich.
Ein schlitzen oder Auskerben wendet man heutzutage in der Regel nicht mehr an, da die Schwächung zu groß ist und die Erfolgsaussichten, im Verhältnis zur Schwächung, gering sind. Auch versuche die Mistel mit Lichtundurchlässiger Folie abzudecken und dadurch zurückzudrängen ist keine geeignete Maßnahme.
Gartenfreunde und Obstbauern beobachtet eure Obstbäume und leistet einen kleinen Beitrag zur Erhaltung unserer Regional typischen Streuobstwiese.


Foto: Claus Hofmann, starker Mistel Befall am bereits geschwächtem Baum

Weiterführende Links:

https://www.nidda.de/sv_nidda/Leben%20in%20Nidda/Umwelt%20-%20Klima%20-%20Abfall/Natur-%20und%20Umweltschutz/Misteln%20und%20Obstb%C3%A4ume/

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/pflege/21681.html

https://www.pomologen-verein.de/fileadmin/user_upload/Landesgruppen/Hessen/Mistel-Faltblatt_PVHessen.pdf

 

 

 Apfel-Gespinstmotte maximieren


 Apfelweinanalyse Ergebnis vom 25.05.2019 auf der Obstwiese maximieren


                  

 

Bestellung von Obstgehölzen:
Otmar Seidel, Gärtnermeister, Tel. 06021/60785

Bei Gartenfragen:
Gartentelefon 0931/9801-147

Montag und Donnerstag
10.00 bis 12.00 Uhr
sowie
13.00 bis 16.00 Uhr

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